<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-20839916</id><updated>2011-04-22T02:39:39.317+02:00</updated><title type='text'>VIVENDI | Textarchiv</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://vivendi-magazin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20839916/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vivendi-magazin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>4iMEDIA</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>2</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20839916.post-113709881232323143</id><published>2007-01-12T21:41:00.000+01:00</published><updated>2006-03-18T23:32:28.643+01:00</updated><title type='text'>Textblog Magazin VIVENDI</title><content type='html'>Dieser Infoblog ist eine reine Textdarstellung des &lt;strong&gt;Magazins VIVENDI&lt;/strong&gt;. Herausgeber und produzierende Full-Service-Redaktion ist das 4iMEDIA Journalistenbüro Leipzig. Sie erreichen uns über nachfolgende Adresse oder per Direktlink zur offiziellen Homepage. Die Textauszüge des Magazins können Sie über die Navigation rechts auswählen.
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Das Magazin setzt dem Reigen an musikalischen und ästhetischen Genüssen in Mitteldeustschland ein weiteres Glanzlicht auf. In dem sehr exklusiven People-Magazin kommen Top-Entscheider aus Mitteldeutschland mit ihren Reflexionen und Gedanken zu Kunst, Kultur, Lebensart und Phänomenen der modernen Gesellschaft zu Wort. Die Interviews porträtieren die Gesprächspartner und ihre ganz persönliche Haltung zu gesellschaftlich bedeutsamen Themen.
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gehabt. (lacht) Aber wenn ich das hätte, würde ich vermutlich die Hälfte davon spenden. An eine Stiftung, die sich mit der Förderung des deutschen Leistungssports in der Region beschäftigt.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Sie interessieren sich für Sport?&lt;/em&gt; Ich habe
früher Zehnkampf gemacht, Leichtathletik.
Heute wird zu wenig für den Leistungssport
und die Entwicklung junger Leute getan. Dafür
würde ich das Geld ausgeben. Die andere
Hälfte des Geldes würde ich aufwenden, um
den International Club Leipzig zu unterstützen.
Denn dessen Anliegen, das Zusammenkommen
von Menschen aus verschiedenen
Ländern, halte ich bei der heutigen Globalisierung
für sehr wichtig. Schließlich kann
man nur Verständnis füreinander haben,
wenn man miteinander redet. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Macht Geld gesellschaftsfähig?&lt;/em&gt; Da bin ich
nicht so sicher. Wenn ich an Leute wie Paris
Hilton denke, die würde wahrscheinlich kein
Mensch anschauen, wenn sie nicht Erbin der
Hotelkette wäre. Insofern kann Geld tatsächlich
dazu beitragen, jemanden in gewisser
Weise gesellschaftsfähig zu machen. Wobei
es immer darauf ankommt, was man mit dem
Geld macht. Geld an sich, also Geld nur um
Geld zu haben, finde ich eher abstoßend.
Sprechen Sie über Geld? Wenn die Menschen
nicht über Geld sprechen würden, wäre ich
als Wirtschaftsprüfer arbeitslos. Ich spreche
den ganzen Tag über Geld ? und interessiere
mich für alles, was damit zu tun hat.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Haben Sie je Monopoloy gespielt?&lt;/em&gt; Ja, das
habe ich in der Tat getan. Mein Schwager ist
Fan dieses Spiels. Aber dabei geht es darum,
sein Geld möglichst schnell zu vermehren.
Mehr nicht. Deshalb sehe ich keinen tieferen
Sinn darin. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Wozu verwenden Sie denn Ihr Geld sinnvoll?
&lt;/em&gt;Das ändert sich mit jedem Lebensabschnitt.
Während meiner Jugend habe ich viel Geld in
meine Ausbildung investiert. Das war relativ
teuer. Dann habe ich angefangen, die Wohnung
mit meiner Familie einzurichten. Jetzt
fließt das Geld in den Hausbau, in Richtung
meiner Kinder und in eine Reihe gemeinnütziger
Projekte. So unterstütze ich alles, was
ich für wichtig halte.&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Wie lernen Ihre Kinder den Umgang mit
Geld?&lt;/em&gt; Ich habe als Kind nie Taschengeld bekommen.
Mit meiner Frau habe ich daher
sehr lange diskutiert, wie wir das handhaben
wollen ? und wir haben uns für ein kleines
Taschengeld entschieden. Unsere Tochter
hat das sehr gut aufgenommen. Einen Teil
gibt sie aus, einen Teil spart sie. Von daher
glaube ich, dass sie schon ein ganz vernünftiges
Verhältnis zu Geld hat.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Ganz der Vater?&lt;/em&gt; Vielleicht. Was ich jedenfalls
für ganz wichtig halte, ist, dass man
das Geld, das man ausgeben möchte, sich
auch selbst erarbeiten muss. Ich habe damit
schon als Jugendlicher angefangen, weil ich
mir ein Motorrad kaufen wollte. Meine Eltern
sagten, da musst du eben arbeiten gehen.
Und dann bin ich an den Wochenenden Eisenbahnwaggons
entladen gegangen und
habe abends als Barmixer ausgeholfen. Und
dann war es ein ganz tolles Gefühl, das Geld
wieder auszugeben, für das man selbst hart
gearbeitet hat. Ich glaube, dass das eine
ganz wichtige Erfahrung ist. Menschen sollten
lernen, was arbeiten heißt. Nämlich nicht
nur, mit dem Stift am Schreibtisch zu sitzen,
sondern richtig körperlich arbeiten zu müssen
für sein Geld. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Verdirbt Geld den Charakter?&lt;/em&gt; Geld an sich ist
nicht gut oder schlecht. Darum kann es auch
nicht den Charakter eines Menschen verderben.
Jeder Mensch muss mit sich selbst
ausmachen, wofür er sein Geld verwendet.
Bill Gates zum Beispiel hat angeblich nicht
vor, seinen Kindern Geld zu hinterlassen, obwohl
er der reichste Mann der Welt ist. Er hat
lieber sechs Milliarden Dollar gespendet. Für
die Unterstützung von Forschungsvorhaben
gegen Aids und für Projekte in der Dritten
Welt. Das finde ich recht erstaunlich. Denn
sechs Milliarden sind eine Menge Geld,
auch für Gates. Daher glaube ich nicht, dass
Geld per se den Charakter verderben kann.
Der Charakter eines Menschen ist, wie er ist.
Und jemand, der viel Geld und einen schlechten
Charakter hat, wird seine Geldbörse auch
nicht für gute Zwecke öffnen. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Steigt mit dem Besitz auch die moralische
Verpflichtung, das Geld der Gesellschaft zur
Verfügung zu stellen?&lt;/em&gt; Ich glaube daran, dass
Menschen, die besser gestellt sind, moralisch
verpflichtet sind, Geld für die Gesellschaft
einzusetzen. Damit das Leben für alle
schöner wird. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Aber es ist doch Ihr Geld, Sie haben es sich
hart erarbeitet.&lt;/em&gt; Das ist wohl richtig. Nur ist
die Frage dabei wichtig, wieviel davon hat
man eigentlich verdient und wieviel hat man
bekommen. Also wenn jemand hingeht und
sagt "Ich bin der Donald Trump oder der Bill
Gates dieser Welt und ich habe alles dieses
Geld verdient", dann muss man sagen,
das sind Leute, die hatten super Ideen, haben
gute Produkte auf den Markt gebracht.
Aber irgendwann ist dann eine bestimmte
Maschinerie in Gang gekommen, in der sehr
viele Menschen daran arbeiten, damit dieser
Reichtum des Einzelnen gemehrt wird. Und
ob das dadurch entstehende Guthaben zur
Gänze der Verdienst dieser einzelnen Person
ist, daran habe ich Zweifel.
Wenn es diese Person aber nicht gäbe, gäbe
es auch nichts zu verdienen. Es ist gut, dass
es diese Leute gibt mit diesen tollen Ideen.
Nur die Frage, die Sie gestellt haben, war
ja: Berechtigt einen der Reichtum dazu, das
ganze Geld, was da verdient wird, für sich
selbst zu verwenden. Und ich glaube nicht,
dass dem so ist. Vielmehr glaube ich, dass
jeder darüber nachdenken sollte, auch einen
Teil seines Geldes für Dinge einzusetzen, die
nicht im persönlichen Bereich liegen. Was
ich aber nicht so toll finde - und damit haben
wir ja alle zu tun - ist, dass mir letzten Endes
die Entscheidung darüber, wieviel ich uneigennützig
einsetze, in Deutschland schon in
weiten Teilen der Staat abnimmt. Wir haben
relativ hohe Steuern, über die viel Geld abgezogen
wird. Ich halte es jedoch für sehr viel
sinnvoller, wenn Menschen, wie es zum Beispiel
in den USA aber auch in anderen Ländern
der Fall ist, mehr die Möglichkeit haben,
selbst darüber zu entscheiden wie und wo
sie dieses Geld investieren. Interessant finde
ich beispielsweise, dass in den Vereinigten
Staaten sehr viele Menschen einfach hingehen
und sagen: "Ich finanziere Universitäten
mit meinem persönlichen Vermögen." Das
funktioniert über Alumni-Programme oder
über Stiftungen. Die Harvard-University zum
Beispiel hat eine der größten Stiftungen der
USA, die in weiten Teilen die Universität finanziert. Und das finde ich eine bemerkenswerte
Sache. Dass Menschen im Grunde sagen:
"Im Bereich der Forschung und Ausbildung
muss etwas getan werden, also gebe ich
mein Geld an diese Stiftung und unterstütze
damit diese Universität.? Das deutsche Modell
- dass der Staat hingeht und das Geld
einfach mit der Steuer abzieht und es dann
umverteilt - dieses Modell ist natürlich auch
zur Finanzierung der Universitäten gedacht.
Nur die Frage ist, kommt es da auch an?
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Sie meinen, würde man den Menschen
die Entscheidung selbst überlassen, kämen
trotzdem viele auf den Gedanken, dass gemeinnützig
etwas getan werden muss?&lt;/em&gt; Das
glaube ich, und ich glaube auch, dass da ein
gewisser gesellschaftlicher Druck entsteht.
Das stellt man zum Beispiel beim Blick in die
USA fest, wo Themen wie Charity und private
Stiftungen viel verbreiteter sind. Ich glaube
nicht, dass all die Spenden und privaten
Sponsorings nur darauf basieren, dass die
Menschen Philantrophen mit untadeligem
Charakter sind. Es gibt eher eine ganze Reihe
von Motivationen wie beispielsweise das berühmt-
berüchtigte "Tue Gutes und rede darüber."
Ich möchte nicht ausschließen, dass da
sicherlich auch ein moralischer Aspekt dabei
ist. Aber es ist natürlich auch so ein gewisser
"Me too"-Effekt, der die Menschen bewegt.
Wo man mal so schaut, was machen andere.
Aber dennoch halte ich es für ganz entscheidend,
dass Menschen sagen, das ist eine
gute Sache, die unterstütze ich. Das finde ich
eine sehr gute Regelung, sehr viel besser als
lediglich staatliche Umverteilung, wie wir sie
in Deutschland haben.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Was ist heutzutage Ihrer Meinung nach erfolgsversprechender:
das Überlebensmotto
"Geiz ist geil" oder "Ein Hauch von Luxus"?&lt;/em&gt;
Also das Motto "Geiz ist geil" finde ich fürchterlich.
Denn ich glaube, jeder von uns hat
schon mal die Erfahrung gemacht, dass man
mit diesem Leitsatz - im Sinne der Suche
nach dem letzten Schnäppchen - dass man
da eben auch mächtig reinfallen kann. Denn
nicht alles, was billig ist, muss auch gut sein.
Von daher halte ich von dieser Einstellung
sehr wenig und ich finde auch den entsprechenden
Werbespruch der großen Elektronikmarkt-
Kette ziemlich daneben. Aber mit
"Ein Hauch von Luxus" habe ich auch so
meine Schwierigkeiten. Denn ich glaube,
Geld an sich bedeutet noch nicht Luxus. Ich
denke, dass allein Geld verdienen und Geld
haben nicht der Sinn des Lebens sein kann.
Was der Sinn des Lebens meiner Meinung
nach eigentlich sein muss, ist, mit dem Geld
etwas Positives zu bewirken. Den eigenen
Wohlstand also nicht nur für den persönlichen
Luxus einzusetzen, sondern dafür zu
sorgen, die Welt ein bisschen besser zu machen,
als sie vorher war. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Ist da dann auch nicht etwas Egoismus dabei
oder Selbstdarstellung? Nach dem Motto:
Seht her, das habe ich geschafft, das habe ich
gespendet? &lt;/em&gt;Das mag im Einzelfall vielleicht
so sein, aber ich würde das nicht prinzipiell
so sehen. Es gibt sicherlich Leute, die sagen:
"Okay ich spende jetzt hier was, damit
ich gut da stehe." Aber ich denke nicht, dass
das hier die Mehrzahl der Leute macht, die
privat etwas finanziert. Ich persönlich muss
sagen, die Dinge, die ich beispielsweise im
sportlichen Bereich unterstütze, da will ich
gar nicht genannt sein als Sponsor. Weil mir
das nichts bringt. Ich freue mich, wenn die
Sache voran geht, aber ich möchte nicht von
irgendwelchen Leuten ständig hofiert werden.
Das ist für mich persönlich abstoßend. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Weil Sie Angst haben, dass immer mehr
Leute kommen, die Ihr Geld wollen?&lt;/em&gt; Nein,
das nicht. Ich denke schon, dass ich unterscheiden
kann, wann ich ja und wann ich
nein sage. Ich denke, was mir einfach zuwider
ist, ist wenn dann Leute, die durch meine
Spenden oder Sponsorengelder begünstigt
worden sind, das Gefühl haben, sie müssten
sich ständig bedanken. Das ist nicht notwendig,
das möchte ich nicht. Ich muss dazu sagen,
ich komme aus einem kleinen Ort. Dort
gibt es eine ganz alte Kirche und es gibt viele
Leute, die dort spenden, damit die Kirche erhalten
bleibt. Teilweise sind die gar nicht in
der Kirche und keiner von denen taucht da offiziell als Sponsor auf. Und das, finde ich,
ist eine spannende Sache. Oder auch diese
Story über das Spendenaufkommen von Bill
Gates. Davon habe ich nichts gewusst - bis
ich den Artikel gelesen habe.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Kommen wir von der persönlichen Moral
zur Moral im Geschäftsleben. Ist sie eine
Voraussetzung für ein gutes Geschäft oder ist
sie eher ein Hemmschuh?&lt;/em&gt; Moral ist meines
Erachtens sehr wichtig im Geschäft. Denn
das selbstbezogene gierige kurzfristige
Geldverdienen hat aus meiner Sicht einen relativ
kurzen Atem. Ich weiß aus der täglichen
Arbeit, dass sehr viele Geschäfte persönlich
sind - sich also letztendlich auf zwischenmenschlicher
Ebene abspielen. Und dass
der Geschäftspartner, mit dem man zu tun
hat, relativ schnell merkt, ob es einem nur
um das schnelle Geldverdienen geht oder ob
man bestimmte moralische Werte hat - und
das Ziel, langfristig im Geschäft zu bleiben.
Von daher glaube ich schon, dass Moral
und Ethik gerade in der Geschäftswelt sehr
wichtig sind. Und das heißt in letzter Konsequenz
auch, hin und wieder den Mut zu haben,
nein zu sagen und Dinge abzulehnen,
obwohl diese vielleicht vom rein monetären
Blickwinkel her verlockend klingen.
&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;em&gt;Stimmt das Bild vom Raubtierkapitalismus
also gar nicht? Schließlich sagen Sie, dass
nur diejenigen erfolgreich sind, die auch im
Geschäftsleben moralisch handeln?&lt;/em&gt; Es gibt
sicherlich auch solche, die sich wie Raubtiere
benehmen oder, um mit Herrn Müntefering
zu sprechen, "die wie die Heuschrecken
auftauchen". Mit solchen Leuten habe ich
auf geschäftlicher Ebene auch zu tun. Ich
würde aber sagen, der überwiegende Teil
der Geschäftsleute hat durchaus moralische
Ansichten, die in weiten Teilen d´accord gehen
mit dem, was ich für richig oder falsch
halte. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Leben wir denn heute noch im Kapitalismus
oder ist das alles am Aufweichen und
wir werden alle lieb und nett?&lt;/em&gt; Es kommt
sicherlich darauf an, in welchem Mikrokosmos
wir uns bewegen. Ich bin vor einigen
Wochen im kommunistischen China gewesen
und da hatte ich den Eindruck, dass es
dort wesentlich kapitalistischer zugeht, als
hier in Deutschland. Ich denke schon, dass
Deutschland ein bisschen mehr Kapitalismus
sehr gut tun würde. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;
&lt;em&gt;Also doch die Löwen ungebändigt auf die
Straße lassen?&lt;/em&gt; Ich glaube, die Löwen werden
in wirtschaftlicher Hinsicht nirgends auf
der Welt einfach auf die Straße gelassen. Ich
denke, worum es gehen müsste in Deutschland,
ist, dass man sich darauf besinnt, mehr
Eigenverantwortung zu übernehmen. Und
wenn das nicht gelingt und wenn es nicht
gelingt zu kommunizieren, dass die Welt
um Deutschland herum sich geändert hat,
dann wird es sehr schwierig. Die Welt wird
sich nämlich trotzdem ändern - und wir fallen
dann zurück. Das wäre für das Land und
auch für mich persönlich sehr schade. Denn
ich lebe gern hier.&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;a href="http://www.vivendi-magazin.de"&gt;www.vivendi-magazin.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;a href="http://www.4iMEDIA.com/pda.htm"&gt;Website der Redaktion / 4iMEDIA Journalistenbüro&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20839916-113707176124496108?l=vivendi-magazin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20839916/posts/default/113707176124496108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20839916/posts/default/113707176124496108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://vivendi-magazin.blogspot.com/2006/01/andreas-otter-deloitte-touche.html' title='Andreas Otter | Deloitte &amp; Touche'/><author><name>4iMEDIA</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
